Samstag, 8. November 2014

{Steak} Hähnchenschenkel Provonzalisch

 Geflügel gehört sicherlich zu den beliebtesten Fleischsorten die man sich auf dem Grill legen kann. Denn hier ist echt schwer etwas falsch zu machen. Denn im Prinzip braucht ihr nur ein paar Gewürze und einen Grill der für indirektes Grillen vorbereitet ist. An  Ideen sollte es nicht es nicht mangeln, denn hier gilt die Regel "was mir schmeckt, ist auch richtig". Solltet ihr euch dennoch nicht trauen selbst eine Gewürzmischung zu mixen, dann ist es auch nicht verwerflich eine fertige Mischung zu kaufen. Aber vorsicht, achtet auf die Inhaltsstoffe. Es sollten nur Gewürze drin sein und keine Geschmacksverstärker oder ähnliches. Auch Salz sollte nicht enthalten sein, Ihr solltet es immer selbst hinzufügen.
Selbstverständlich könnt ihr Geflügel auch marinieren, hier ein Bespiel welches ich aus meiner Weber Grillbibel (hier zu finden) gegrillt habe:

Die Marinade

250 ml trockener Weißwein
5 EL Olivenöl
3 EL grobkörniger Senf
3 EL Weißweinessig
2 EL Kräuter der Provence
3 Knoblauchzehen fein zerdrückt
2 TL grobes Meersalz
1/2 TL zerstoßene Chilliflocken

Die Zutaten in eine Schüssel geben und verrühren

6 ganze Hähnchenschenkel an den fleischigen stellen mit einem Messer mehrmals einschneiden und  in in einem Ziplock Beutel legen und mit der Marinade begießen. Anschließend die Luft aus dem Beutel drücken und verschließen. Nun 4-8 Stunden kalt stellen, gelegentlich wenden.

Den Grill für indirekte mittlere Hitze vorbereiten und die Schenkel bei geschlossenem Deckel 50-60 Min. Grillen. Die Schenkel sind fertig, wenn die Kerntemperatur an der dicksten Stelle etwa 75 Grad Celsius beträgt.
Besonders Knusprig wird die Haut, wenn ihr die Schenkel etwa 5 Minuten über direkte Hitze Grillt und dabei einmal wendet.







Dazu grillt ihr euch leckeres Fladenbrot. Das Rezept findet ihr ebenfalls in der Grillbibel.





Guten Appetit!!!!

Donnerstag, 16. Oktober 2014

{Cake} Käsesahne-Dessert

Wir waren letztens bei ganz lieben Freunden zum Essen eingeladen und ich war für das Dessert zuständig. Entschieden habe ich mich für das Käsesahne-Dessert, schön im Glas geschichtet, und da ich mich nicht entscheiden konnte habe ich auch ein Oreo-Schichtdessert gemacht. Rezept folgt demnächst.
Nun zur Zubereitung des Käsesahne-Dessert. Dafür benötigt ihr:

120g Butterkekse
200g Schlagsahne
1 EL Vanillezucker
250g Magerquark
250g Naturjoghurt, 3,5% oder griechischer Joghurt
1 Dose Mandarinchen, abgetropft

Die Butterkekse fein zerbröseln, ich habe sie in einen Gefrierbeutel gepackt und dann mein Nudelholz eingesetzt.
Die Sahne mit dem Vanillezucker steif schlagen. Quark, Joghurt zugeben und aufschlagen.
Kekskrümel abwechselnd mit der Creme und den Mandarinchen in Gläser schichten.

Im Kühlschrank ca. 2-3 Stunden durchziehen lassen. Und dann genießen :-) 



Sonntag, 12. Oktober 2014

{Steak} Kochtreff "kulinarische Klassiker"

Frei nach dem Motto „Gemeinsam sind wir Stark“ treffen wir uns regelmäßig mit gleichgesinnten. Etwa alle zwei Monate findet unserer Kochgruppe zusammen,  um gemeinsam zu kochen, grillen oder backen, je nach Passion. Vor kurzem war´s dann wieder so weit, diesmal war das Thema "kulinarische Klassiker". Hier ein paar eindrücke:


                                           Kürbissuppe mit Kokosraspel dazu ein Krissini



Bigos


gefüllte Ofentomate und Quiche Lorraine


Tiramisu im Glas in zwei Variationen





Freitag, 3. Oktober 2014

{Steak} Pulled Pork

Amerikanisches BBQ hat schon etwas Seltsames! Man würzt aufwendig das Fleisch, grillt es über mehrere Stunden in einem feinen Holzraucharoma um es dann zu zerpflücken und in einer Sauce zu ertränken!!
Aber, wer einmal in ein Pulled Pork Sandwich gebissen hat und dem dann hunderte Geschmacksaromen im Mund explodiert sind, der weiß warum man sich diese Mühe macht.
Also, dann wollen wir uns mal einem weiteren BBQ Klassiker widmen, dem Pulled Pork.
Genau wie beim Pulled Chicken, besteht auch dieses Gericht aus zwei Teilen, dem Fleisch und der Sauce.




Das Fleisch

2 ½ - 3 Kg Schweineschulterbraten mit Knochen
1EL dunkler Vollrohrzucker
1EL grobes Meersalz
2TL Paprikapulver
1TL Knoblauchpulver
2TL Chillipulver

Überschüssiges Fett vom Fleisch entfernen, die Gewürze miteinander vermengen und den Braten von allen Seiten damit gut einreiben. Anschließend das Fleisch bei Zimmertemperatur 30 Minuten ruhen lassen.
In dieser Zeit könnt Ihr den Grill auf schwache indirekte Hitze (ca. 110- 120 Grad) vorbereiten und etwa 2-3 Handvoll  Apfelholzchips wässern (ca. 30 Minuten).
Wenn es Zeit ist zu grillen, eine Handvoll Holzchips gut abtropfen lassen und in die Glut legen. Sobald sich der Rauch entwickelt, den Schulterbraten mit der Schwarte nach oben in Indirekte Hitze bei geschlossenem Deckel ca. 4 Stunden Grillen. Alle 60 Minuten Holzchips nachlegen, bis alle verbraucht sind.
Sollte die Temperatur zu sehr sinken, Mithilfe eines Grillkamins weitere Briketts vorbereiten und dann entsprechend nachlegen.
Nach ca. 4 Stunden sollte das Fleisch ca. 70 Grad Kerntemperatur betragen, wenn nicht einfach weitergrillen bis es soweit ist.
Anschließend den Braten in eine Aluschale legen und fest mit Alufolie umwickeln. So eingepackt dann 2-3 Stunden weitergrillen, bis die Kerntemperatur von 90 Grad erreicht sind. Wenn das dann der Fall ist, das Paket vom Grill nehmen und so dann 1 Stunde ruhen lassen.  Nun haben wir Zeit die Sauce  zu kochen.





Die Sauce

1 EL Butter
1 Zwiebel, fein gewürfelt
250 ml Ketchup
125 ml Apfelessig
2 EL dunkler Vollrohrzucker
1 EL Melasse
1EL Sojasauce
½ TL scharfe Chillisauce



Die Butter bei mittlerer Hitze im Topf zerlassen und die Zwiebeln darin 5-6 Minuten glasig dünsten, anschließend die restlichen Zutaten hinzugeben und bei schwacher Hitze 10-15 Minuten köcheln lassen, gelegentlich umrühren.
Ich empfehle noch einen Krautsalat anzufertigen, schmeckt einfach besser als der gekaufte ;-)

Der Krautsalat

5 EL Mayonnaises
3 EL Schmand
2 EL Apfelessig
1 EL Zucker
¾ TL grobes Meersalz
¼ TL gemahlener Pfeffer
½ Kopf Weißkohl (etwa 400 g)
2 Möhren

Die Möhren und den Kohl fein hobeln. Die restlichen Zutaten zu einem feinen Dressing verrühren und alles in einer großen Schüssel mit dem Kohl und die Möhren vermengen. Fertig!!

                                   

Wenn das Fleisch abgekühlt ist, können wir anfangen den Braten mit den Fingern in kleine Stücke zupfen und alles ich einer Schale zwischenlagern. Nun können wir das Fleisch und die Soßen nach Geschmack portionieren und miteinander vermengen. Hier kann das Fleisch mithilfe der Soße wieder Temperatur annehmen. Anschließend auf ein Hamburgerbrötchen portionieren und ein Wenig Krautsalat als Topping obendrauf.



Guten Appetit!!!            



Donnerstag, 25. September 2014

{Cake} Mini Bananensplit Gugl

Wer kennt sie nicht…diese süßen kleinen Mini Gugl die einfach süchtig machen ;-) Diejenigen die nicht wissen, wovon ich spreche….bitte klicken
Ich habe mal wieder ein Rezept aus dem SchokoGugl Buch getestet und raus gekommen sind diese kleinen Versuchungen:


Für etwa 18 Stück:
20g Butter und Mehl für die Form
50g Butter
50g Puderzucker
1 Ei
50g Mehl
30g gemahlene Mandeln
50g Banane
1 EL Sahne
Schokostreusel nach Geschmack

Für die Deko:
50g Schokolade oder Kuchenglasur
9 Belegkirschen oder Maraschinokirschen

Die Zutaten vor der Zubereitung auf Zimmertemperatur bringen. Die Butter zum Einfetten der Förmchen schmelzen, jede Einzelne der Förmchen mit einem Pinsel ausstreichen und mit Mehl bestäuben. Backofen auf 210°C Ober-/Unterhitze vorheizen.

Weiche Butter mit dem Puderzucker schaumig schlagen. Das Ei zugeben und alles sehr cremig rühren.
Das Mehl mit den gemahlenen Mandeln mischen und unter die Masse heben. Die Banane mit einer Gabel zerdrücken und die Sahne einrühren. Die Schokostreusel mit der Bananenmischung in den Teig einrühren.
Teig mit einem Spritzbeutel oder Gefrierbeutel in die Gugelhupfformen füllen und im vorgeheizten Backofen im unteren Drittel ca. 15 Minuten backen. Aus dem Ofen nehmen, etwas abkühlen lassen und dann aus der Form lösen.

Für die Deko die Schokolade im Wasserbad schmelzen und die Kirschen halbieren. Die Gugel dann in die Schokolade dippen und mit der Kirsche garnieren.



Dienstag, 23. September 2014

{Steak} Der perfekte Hamburger

Jeder der regelmäßig am Grill steht, den beschäftigt immer wieder die gleiche Frage: Wie mache ich den perfekten Burger?

Nun, auch ich kann diese Frage nicht beantworten. Ich meine aber, jeder Burger den ich selber nach meinem Geschmack zubereite, der ist für mich immer der perfekte Burger!
Es gibt viele Varianten und Möglichkeiten einen Burger zu gestalten, aber die Basis ist immer gleich, der Patty und das Bun. Ich bereite die Pattys immer frisch zu, nur Rindfleisch, Salz und Pfeffer- sonst nichts. Die Buns werden von Mrs. Cake frisch gebacken, ich kann ja fragen ob sie Ihr Rezept hier mal postet ;-).

Den Patty könnt ihr auf zwei mögliche Arten fertigen, entweder mit den Händen geformt oder ihr benutzt eine Pattypresse – ich bevorzuge die zweite Variante.


Mit der Hand formt man ein Patty in der gewünschten Größe in etwa 1,5 – 2 cm Stärke. Wenn Ihr es zu dünn formt, besteht die Gefahr, dass das Rindfleisch nach dem Grillen trocken ist. Damit der Patty sich nachher auf dem Grill nicht krümmt, drückt ihr am besten in der Mitte des Pattys, mithilfe des Daumens oder Teelöffels, eine etwa 0,5 cm tiefe Kuhle. Bei den Pattypressen ist meistens ein Profil mit eingearbeitet, da braucht ihr diese Methode nicht anwenden. Ich benutze eine Alupresse mit ca. 12 cm Durchmesser. Diese Presse eignet sich optimal für den „quarter Pounder“, also für 125g Pattys. Um die noch saftiger zu bekommen, arbeite ich in der Mitte ein kleines Stückchen Butter mit ein.


Dann auf den Grill damit! Bei mittlerer bis starker direkter Hitze (200 – 260 Grad) grillt ihr den Patty etwa 8-10 Minuten, wobei ihr den Patty nur einmal wenden solltet. Wenn ihr noch Käse auf euren Bürger wünscht, legt das Fleisch einfach in die Indirekte Zone und legt eine Scheibe Käse (Schmelzkäsescheiben oder noch besser ist Cheddar) darauf. Die Zeit, die der Käse zum Anschmelzen benötigt, könnt ihr die Buns mit der Schnittseite auf den Grillrost legen und kurz anrösten. Anschließend alles vom Grill nehmen und  Ihr belegt den Burger  nach eigenem Ermessen und persönlichem Geschmack.



Als Zutaten eignen sich besonders gut: Salat, Bacon, Tomaten, Zwiebeln, Gurken und natürlich diverse Saucen.
Ich mache mir immer eine Kräuter Senfmayonnaise, die ist schnell gemacht und sehr, sehr lecker.   Ihr benötigt dafür: Mayonnaise, mittelscharfer Senf, Zucker, Salz, Zitronensaft und gemischte Tiefkühlkräuter (z.Bsp. Kräuter der Provence) Alles nach Geschmack vermengen und umrühren.
Statt Ketchup o.ä. verwende ich gerne eine selbst gekochte BBQ Sauce, hier könnt ihr die Rezepte verwenden, die ich bereits bei den Spareribs oder dem Pulled Chicken gepostet habe, die schmecken wirklich super auf den Burgern.






Neben American Grill and BBQ gehört auch die Mediterrane Küche zu meinen Lieblingen, was liegt da näher als einen Mediterranen Burger zu grillen. Deshalb habe ich einfach mal einen „entwickelt“ und war vom Ergebnis mehr als begeistert!



Burger Mediterran

Für 4 Burger
500 g Rindfleisch
4 Ciabatta Brötchen
Tomaten
Frische Oregano und Basilikum
In Öl eingelegte geröstete Paprika
Schuss Olivenöl
Salz und Pfeffer
Die Kräuter und die Paprika fein hacken und alle Zutaten (außer den Tomaten) mit dem Rindfleisch vermengen. Anschließend das Fleisch in 4 gleiche Teile aufteilen und Pattys daraus formen.


Anschließend bei etwa 200-260 Grad 8-10 Minuten lang grillen. Die Brötchen durchschneiden und die Schnittflächen anrösten. Das Brötchen mit dem Patty, den Tomaten und die Balsamicomayonnaise belegen. Als geschmacklicher Gegenpol eignet sich ein Süßer Apfelketchup sehr gut dazu.  

Balsamicomayonnaise

Mayonnaise, Tiefkühlkräuter, Zitronensaft, Zucker, Salz, Balsamico,
Alle Zutaten nach Geschmack vermengen und gut durchrühren.
Guten Appetit!!


Mittwoch, 17. September 2014

{Cake} Mein erster Backkurs an der VHS mit dem Thema Cupcakes, Cookies & Cakepops – Amerikanisches Backen in bunter Vielfalt

Am letzten Freitag war es endlich soweit…nach wochenlangen Überlegungen, Planungen und Testbacken fand mein erster Backkurs an der VHS statt. Man was war ich angespannt. In meinem Kopf wirbelten die Gedanken durcheinander…ist mein Konzept gut…sind die Rezepte auch gut ausgewählt…wie kann ich meine Begeisterung für das Backen rüber bringen…wie sind die Teilnehmer…wird es allen gefallen…werden die Backwerke gelingen…passt der Zeitrahmen…und und und... aber dann habe ich beschlossen, es einfach auf mich zukommen zu lassen und mein Bestes zu geben.

Ein erster Gedanke löste sich sofort in Luft auf, denn die 11 Teilnehmer waren alle sehr nett und haben auch gut mitgemacht. Nach einer kurzen Vorstellung meiner Person sind wir dann kurz die zehn ausgewählten Rezepte durchgegangen, danach wurde sich dann geeinigt wer welches Rezept zubereitet und dann ging es an die Rührschüsseln.
Folgende Rezepte hatte ich für den Abend ausgesucht:
1.       Cake Pops
2.       Oreo Cupcakes mit Cream Cheese Frosting
3.       Carrot Cupcakes mit Cream Cheese Frosting
5.       Chocolate Snickers Cookies
6.       White Chocolate Macadamia Cookies
7.       Snickerdoodles
8.       Oatmeal Cookies
9.       Banana Muffins mit White Chocolate
10.   Cream Cheese Brownies


Hier einige Eindrücke des Abends:


















Ganz herzlich bedanken möchte ich mich bei allen Teilnehmern, ihr habt die Rezepte super umgesetzt und mit vollem Einsatz mitgemacht. Vielen Dank dass ihr alle da wart.
Dann möchte ich mich auch noch bei Mr. Steak bedanken, der extra vorbei gekommen ist um die Fotos zu machen. Und für deine Unterstützung in den Wochen der Vorbereitung bin ich auch unendlich dankbar. Du bist der Beste!
Ich habe an dem Abend auch wieder viel über mich selber lernen können, denn ich habe gemerkt dass ich noch mehr aus mir rausgehen muss und noch offener werden muss. Aber daran kann ich ja arbeiten…der nächste Kurs kommt bestimmt ;-)


PS: Das ein oder andere Rezept aus der Liste werde ich nach und nach auch hier im Blog posten.